Aus dem AATS-Labor: Testbericht ELF AR-9 Match Trigger

Der ELF AR-9 Drop-In Match Trigger wurde speziell für den Einsatz auf in Pistol Caliber Carbine auf AR-Basis 9mm und .45.
Der Abzug ist kompatibel mit allen Waffen die auf der Basis der Spezifikationen eines AR9, respektive der AR-Plattform basieren.
Das Abzugsgewicht ist in einem Bereich von 1.2kg – 1.8kg einstellbar.

Einbau

Der Einbau des Triggers erfolgt auf der Basis eines B&T Halbautomat APC9 Kal. 9 x 19 mm.
Dazu musste zuerst die alte Abzuggruppe entfernt werden.
Das gestaltete sich relativ einfach. Die notwendigen Erläuterungen dazu sind in Form von diversen Videos auf YouTube hinterlegt.
Nach dem dies geschehen war, musste als erstes die beiden Fixierschrauben der neuen Abzugsgruppe herausgedreht werden. Anschliessend wurden sie mit flüssiger Schraubensicherung bestrichen und wieder ganz hineingedreht. Als nächster Schritt wird die Abzugsgruppe in die Waffe eingesetzt und mit den dafür notwendigen Originalbolzen fixiert. Danach werden die Schrauben von vorhin so weit hinein gedreht, dass sie die Abzugsgruppe auf den Bolzen durch Druck fixieren. Der restliche Zusammenbau der Waffe erfolgt ohne weitere Besonderheiten.
Die hintere Schraube am Abzug ist dann in ungefähr in ihrer Mitte zu positionieren, über diese Schraube kann das Abzugsgewicht zwischen gemessenen 600gr und 1.6kg eingestellt werden. Dies ist eine Abweichung gegen unten gegenüber den Firmenangaben und ich kann nicht garantieren, dass jeder Abzug so «schwach» eingestellt werden kann.

Auf dem Schiessplatz

Natürlich war ich extrem gespannt wie sich der Abzug nun im Live-Fire verhalten würde.
Die Eingestellten durchschnittlichen 1.1kg werden kaum als solches wahrgenommen. Der Vorzug ist extrem kurz und der nachfolgende sehr kurze Weg bis zur Schussauslösung ist absolut «trocken». Also ohne jegliches Kratzen.
Der Reset des Abzuges ist sehr kurz. Die Schussauslösung des nächsten Schusses kann also ohne grossen Weg am Abzug vollzogen werden. Dank des schweren Hammers der im Abzug verbaut ist, gab es keinerlei Probleme beim Zünden von Fabrikmunition oder wiedergeladenen Patronen.

Fazit

Für das sportliche IPSC-Schiessen hat sich der Umbau gelohnt. Neben eines tiefen Abzugsgewichtes sind vor allem die Aspekte des kurzen Vorzug resp. Reset mitentscheidend für eine saubere, schnelle Schussabgabe bei den üblichen, doch relativ kurzen, Schussdistanzen.